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Wieso negative Gefühle gut für dich sind

Du musst nur positiv denken, dann wird alles gut.

Ist dir dieser Satz auch schon begegnet? Versteh' mich nicht falsch, ich finde, eine positive Grundeinstellung ist eine feine Sache. Aber verschwinden auf magische Weise alle deine Zweifel und Ängste, nur weil dich jemand auffordert, positiv zu denken? Hörst du wirklich auf, traurig oder wütend zu sein, wenn dir jemand entgegnet, dich nicht so anzustellen?
Akzeptiere deine Gefühle Gefühle sind Gefühle. Es ist recht sinnfrei, sie zu bewerten und in Kategorien wie gut oder schlecht einzuteilen. Gefühle kommen und gehen nach ihrer eigenen Dynamik. Sie können widersprüchlich und unlogisch sein. Es sind eben Gefühle und keine mathematischen Formeln.

Ein negatives Gefühl macht dich nicht zu einem negativen Menschen. Du kannst mit einem positiven Grundgefühl durch's Leben schreiten und dennoch von Zweifeln, Ängsten oder Sorgen heimgesucht werden - und das ist ok so.


Es ist ok, wenn du traurig bist. Das bedeutet nicht, dass du schwach…

Willst du Verantwortung übernehmen oder dich fremdbestimmen lassen?

Beklage dich möglichst oft darüber, wie schwer du es im Leben hast und welchem Unglück du unterworfen bist, das du nicht zu ändern vermagst. Betrachte dich als unschuldiges Opfer, das von allerlei Menschen und Umständen geplagt wird und vermeide es tunlichst, dein eigenes Verhalten zu reflektieren. Trample unbedacht auf den Gefühlen anderer Menschen herum und begründe es damit, dass du eben so bist und nicht anders kannst.
Suhlst du dich gern in der Opferrolle? Dann nur weiter so, du machst das genau richtig.

Möchtest du jedoch die Zügel deines Lebens selbst in der Hand halten und Veränderungen anstreben, solltest du anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
Eine Ode an die Verantwortung Verantwortung abzugeben, kann durchaus verführerisch erscheinen. Alle anderen sind schuld an deiner Misere, nur du nicht. Lehne dich zurück und mache es dir gemütlich in der Unveränderlichkeit deines Status Quo.

Doch was ist der Preis? Du verharrst im Stillstand. Anstatt persönlich zu wachsen, wächst bei…

Wie du Dankbarkeit in deinem Leben etablierst und was du davon hast

Stelle überhöhte Ansprüche und nimm alles Positive als selbstverständlich hin. Schärfe deinen Blick für alles, was dir fehlt oder nicht rund läuft in deinem Leben, damit du dich intensiv damit befassen und dich ausgiebigst darüber ärgern kannst. Beschwere dich möglichst oft und lautstark, um dein gesamtes Umfeld an deiner Unzufriedenheit teilhaben zu lassen. Schließlich geht es allen anderen so viel besser als dir.
Hast du Spaß daran, dich selbst unglücklich zu machen? Dann bist du auf dem richtigen Weg, nur weiter so!

Oder wir schauen uns einmal an, wie du mit einfachsten Mitteln, dieses Hamsterrad der hausgemachten Unzufriedenheit verlassen kannst. Aber Vorsicht, womöglich könntest du gute Laune bekommen ;-)
Wie du mit Dankbarkeit deine Lebensqualität verbessern kannst Erinnerst du dich an meinen Beitrag über die Wichtigkeit der eigenen Perspektive? (Wie deine Perspektive deine Zufriedenheit beeinflusst) Unsere Zufriedenheit hängt weniger von äußeren Umständen ab, als vielmehr davo…

Tust du alles gleichzeitig, aber nichts so richtig?

In meinem letzten Beitrag habe ich aus dem Nähkästchen eines Allrounderlebens geplaudert: Wenn man alles kann, aber nichts so richtig
Von der ruhelosen Suche nach der einen Leidenschaft und vom Leid der Unentschlossenheit. Diese Eigenheiten manifestieren sich nicht nur im Lebenslauf, sondern auch im alltäglichen Leben. Ein Beispiel gefällig?
Herzlich Willkommen in meinem Kopf!Super, ich habe eine Stunde Freizeit. Was könnte ich tun? Die Aquarellfarben herausholen und eine neue Handlettering-Technik ausprobieren? Eigentlich wollte ich ja auch wieder mehr Übung in Sketch Notes investieren. Ich könnte mich aber auch nochmals an der Nähmaschine versuchen. Das wäre schon praktisch, was ich da alles selbst machen könnte. Da fällt mir doch direkt eine neue Idee für einen Blogartikel ein. Aber da sind ja noch all die anderen Themen im Hinterkopf, über die ich schreiben wollte. Ich weiß gar nicht, welches Thema ich am spannendsten finde. Eigentlich wollte ich ja auch unbedingt meinen Traum vo…

Kannst du alles, aber nichts so richtig?

Allrounder, Multitalent, Vielbegabter, Universalist - es gibt viele Begriffe für Menschen mit vielseitigen Interessen und Talenten.

Barbara Sher hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und den Begriff der Scanner-Persönlichkeit geprägt. Scanner sind laut Sher überaus neugierige Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Begabungen, die für viele verschiedene Bereiche Begeisterung verspüren. Im Gegensatz zu Tauchern, die in ein bestimmtes Wissensgebiet eintauchen und sich bis in die Tiefe damit beschäftigen, können Scanner (scheinbar wahllos) zwischen unterschiedlichen Bereichen wechseln.


Mein Leben als Allrounder Mein Leben lang hatte ich das Gefühl, ganz viele unterschiedliche Dinge zu können, aber nichts so richtig. Ich habe mich immer unter Druck gesetzt, endlich die eine Sache finden zu müssen - mein Spezialgebiet, meine Passion, meine Lebensaufgabe. Aber ich habe es nie geschafft.

Durch Shers Buch Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast habe…

Hi, ich bin Aljona alias Frau Lyoner. In diesem Blog berichte ich von meinen Strategien und Erfahrungen im Kampf gegen Gedankenchaos und Unordnung auf meinem Weg zu einem minimalistischen Leben.